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Landtagskandidaten gaben alles beim Stocherkahnrennen [Update]

Am 3. Juni traten Tübinger Piraten sowie die Landtagskandidaten Sören-Frederic M. Fischer (Stuttgart II), Roman Kremer (Tübingen) und Jonas Müller (Reutlingen) trotz kaltem und regnerischem Wetter beim diesjährigen Stocherkahnrennen an

Bei der Kostümparade von der Neckarbrücke in Richtung Start gab der Piratenkahn ein gutes Bild ab und zog Aufmerksamkeit sowohl von Zuschauern, als auch von anderen Kähnen auf sich.

Piraten samt Datenkrake bei der KostümparadeDiese wurden von den Piraten mit einem lauten "ARR!" begrüsst, die Stimmung war ausgelassen.

Dass dem Piratenkahn große Aufmerksamkeit zuteil wurde, zeigt sich auch an der Reaktion der anderen Teilnehmer.

 

So lieferte sich die Besatzung eines "Kannibalenkahns" eine freundschaftliche  Seeschlacht mit den Piraten samt Datenkraken.

Piraten wehren   sich  gegen Kannibalen Der Angriff der Kannibalen, bei dem ein Kannibale ins Wasser sprang und mit einem Ast auf den Datenkraken einhieb, konnte dank eines beherzten Eingriffs der Landtagskadidaten jedoch zurückgeschlagen werden - diese entwendeten einen Ast, der den Kannibalen als Dekoration diente (Der Ast wurde den Kannibalen selbstverständlich wieder zurückgegeben).

Anschließend ging es zum Start - mit der Startnummer 54 mussten die wackeren Piraten aus der letzten ReihAuch von Land erhielten die Piraten Unterstützunge starten und sich im Laufe des Rennens nach vorne kämpfen. Das kritische Nadelöhr - eine nur zwei Meter breite Passage zwischen Neckarbrücke und Neckarinsel - war bereits durch die vielen Kähne verstopft als die Piraten ankamen, doch mit viel Kraft und Ausdauer schaffte die Mannschaft es, sich an den zahlreichen anderen Teilnehmern vorbei zu schieben und zu ziehen. Die Piraten wurden dabei stets kräftig vom Land aus unterstützt und motiviert.

Auf der Zielgeraden gelang es schließlich, durch großen Einsatz  jede MengeDer Piratenkahn  in voller Fahrt

anderer Kähne noch zu überholen. Der Piratenkahn war jetzt nicht mehr zu halten. Letztendlich überquerte man die Ziellinie im guten Mittelfeld. Doch vor lauter Freude und Erschöpfung bekam die Besatzung des Piratenkahns leider ihre genaue Platzierung nicht mit. Wer die genaue Platzierung kennt, möge bitte die Kommentarfunktion nutzen und sie mitteilen.

Neben einer unterhaltsamen Veranstaltung ist das Stocherkahnrennen auch ein pures Stück Tübinger Kultur, weshalb die Tübinger Piratenpartei - nach Möglichkeit - auch gerne nächstes Jahr wieder teilnehmen wird.

 

Update: Der Piratenkahn ist auf Platz 32 von 54. Damit haben die Piraten über 20 Kähne während des Rennens überholt!

 

Alle Bilder © Jasenka Wrede, cc-by-nc-sa

Verfasst von Aksel am 5. Juni 2010 - 16:45.

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